Innenfilter luftbetrieben
Luftbetriebene
Innenfilter waren bis in die 90er hinein die am meisten genutzten Filter.
Sowohl in großen Zuchtanlagen, wie auch kleinen 54l Aquarien waren sie
Standard. Dann sind sie durch die elektrischen Innenfilter etwas verdrängt
worden, sind nun von preisbewußten Aquarianern wieder entdeckt worden. Bei den
luftbetriebenen Innenfiltern pumpt man die Luft in ein kleines Rohr. Um dieses
Rohr befindet sich das Filtersubstrat. Meistens besteht das aus einem
Filterschwamm oder Filterwatte. Die Luft steigt in dem Rohr nach oben und reißt
dabei das Wasser mit. Das nachströmende Wasser wird durch das Filtersubstrat
gezogen und so gereinigt. Die luftbetriebenen Innenfilter sind sowohl in der
Anschaffung, als auch im Betrieb sehr preisgünstig. Mit einer Membranpumpe
lassen sich über Verteiler, mehrere Aquarien versorgen und filtern. Das haben
vor allem die Hobbyzüchter erkannt. Ein weitere Vorteil der luftbetriebenen
Innenfilter ist, sie versorgen überbesetzte Becken mit Sauerstoff. Hier sind
wieder die Hobbyzüchter angesprochen. Hier kommt es häufig zu einem Überbesatz.
Anstatt hier Sprudelsteine ein zu setzen, kann so das Becken mit Luft versorgt
werden und gleichzeitig wird es gefiltert. Für Freunde der Pflanzenaquarien
eignet sich dieser Filter jedoch weniger, da er mit dem Einbringen von
Sauerstoff, das für Pflanzen wichtige CO2 austreibt.
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